Freitag, 23.08.2019
Die Anti-Doping-Erklärung Drucken E-Mail

"Mit dieser Erklärung sagen wir uns von jeglichen Dopingmitteln und Dopingmethoden los. Unsere Leistungen erklären sich ausschließlich mit diszipliniertem Training, mit einer disziplinierten Ernährung, mit einem disziplinierten und der Würde des Radsports entsprechenden Lebenswandel. Wir haben niemals verbotene Substanzen zu uns genommen und werden dies aus folgenden Gründen nie tun:

Wir sind junge Menschen, die ihren Sport in erster Linie aus Spaß am Radfahren betreiben, aus Spaß Rennen zu fahren, sich dabei mit anderen zu messen, aus Spaß herauszufinden, auf welches Niveau wir das Leistungsvermögen unseres Körpers - ausschließlich mit erlaubten und fairen Mitteln - anheben können, aus Spaß, uns selbst zu erfahren, aus Spaß, bei unserem Sport Zeit miteinander als Freunde zu verbringen.


Team3

Mit Doping betrügt man nicht nur seine Konkurrenten, das Publikum und die Sponsoren, man betrügt auch sich selbst. Man wird nie stolz auf seine Leistungen und Erfolge sein können, da stets der Gedanke im Hinterkopf sitzen wird, dass man diese Erfolge nicht etwa seiner disziplinierten Arbeit als Sportler zu verdanken hat, sondern jenen eingenommenen verbotenen Substanzen, durch die man sich den entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten verschafft hat. Wir wollen es uns selbst von Anfang an unterbinden mit einem schlechten Gewissen leben zu müssen. Wir sind uns bewusst, dass es für uns auch ein Leben nach dem aktiven Radsport geben wird. Darum würden wir es nie in Kauf nehmen, durch Doping unsere Gesundheit in Gefahr zu bringen, die wie bei allen Menschen das Wichtigste ist, was wir besitzen. Sich selbst gesundheitlich auf diese Weise zu schädigen, allein um ein wenig schneller Radfahren zu können,

Doping ist so alt wie der Radsport selbst. Die aktuellen Offenbarungen vieler ehemaliger Spitzenradsportler zeigen, dass es bis zum heutigen Zeitpunkt nicht etwa einige wenige Fahrer, sondern die große Mehrheit an Rennfahrern war, die sich mit verbotenen Mitteln Erfolge verschafft haben. Wir wollen zu jener Generation gehören, in der sich das Blatt im Peloton zu Gunsten der "sauberen" Radsportler wendet. Deswegen erhoffen wir uns dieselbe Einstellung von unseren Konkurrenten, damit ein fairer Wettstreit gewährleistet ist. Wir selbst können jederzeit gerne auf das Thema Doping angesprochen werden, denn wir haben nichts zu verbergen und können guten Gewissens unsere Trainingsmethoden und sonstigen Gepflogenheiten offenlegen, die uns auf unseren augenblicklichen Leistungsstand gebracht haben."

 

Die "Race against Poverty"-Athleten